Sonntag, 18. September 2011

Banana, Baby!

Es gibt so viele Dinge im Leben die polarisieren. Rot lackierte Fingernägel zum Beispiel. Oder Spazierengehen im Regen. Oder Kapern. Alles Dinge, die man entweder liebt oder verabscheut. Auch bei Bananengebäck scheiden sich die Geister. Die einen lieben den außergewöhnlichen, leicht bananig-nussigen Geschmack, die anderen empfinden diesen als penetrant und störend.
Ich muss zugeben, dass auch ich bisher kein großer Fan der Bananenbrote und -kuchen, die zu Hauf in Coffeeshops und Konditoreien angeboten werden, war. Ich empfand den Geschmack stets als etwas muffig. Da ich nun aber jemand bin, der eine gute Banane zu schätzen weiß, dachte ich mir, da müsste ich mich doch selber mal heranwagen. Und siehe da: Heraus gekommen sind die besten Muffins, die ich seit langem gegessen habe. Super-saftig und unglaublich lecker! Auch von der kleinen Schwester mit dem Prädikat: "Mhmmm!" bewertet.  

 Zutaten für 12 Muffins:
310g Dinkelmehl - 1 Tl Natron - TL Backpulver - gemahlene Nelken - Zimt - Orangenabrieb - 140g Butter - 120g Zucker - 2 Tl Vanillezucker - 2 Eier - 2-3 reife Bananen - evtl. gehackte Para- oder Walnüsse
Bevor es an den Teig geht, den Ofen auf 180° vorheizen, ein Muffinblech mit Förmchen auslegen oder gut einfetten. Nun in einer Rührschüssel die weiche Butter und den Zucker cremig rühren. Die Eier hinzufügen und weiter rühren bis alle Zutaten gut miteinander verbunden sind. Die Bananen mit einer Gabel zu einem feinen Pürree verarbeiten. In einer Schüssel Mehl, Natron, Backpulver, Orangenabrieb und Gewürze gut miteinander vermengen. Die Mehlmischung nur kurz mit den flüssigen Zutaten und dem Bananenpürree vermischen. Wenn man möchte, nun noch gehackte Nüsse unter den Teig heben. Auch hier darauf achten, dass nicht zu viel gerührt wird. Nun den Teig auf das Muffinblech verteilen und ab damit in den Ofen. Nach 15-20 Minuten (je nach Ofen) sind die Muffins goldbraun gebacken und fertig.

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