Montag, 3. Oktober 2011

Schnuddelbuddel baut ein Haus

Wir alle kennen die beliebtesten Figuren des Autors und Zeichners Janosch: den kleinen Bären und den kleinen Tiger, den dicken großen Waldbär und Dr. Brausefrosch. Wir kennen die Geschichte, wie der kleine Bär und der kleine Tiger sich auf den Weg nach Panama machen. Wir wissen auch, dass die Lieblingsspeise der beiden Springforelle mit Mandelkernsoße, Kartöffelchen und Semmelbröseln ist. Auch die Tigerente ist eine alte Bekannte. Sie rollt täglich durchs Fernsehen, über Müslipackungen und Kleidungsstücke. Doch wer kennt eigentlich den Quasselkasper aus Wasserburg? Wer hat schon einmal die Geschichte von Hannes Strohkopp gehört? Und wer weiß, wer Schnuddelbuddel ist? Das sind wohl die wenigsten unter uns. Dabei sind die Geschichten dieser Figuren mindestens genau so liebevoll und mit eben so viel Wortwitz erzählt, wie die uns bekannten.
Eine dieser Geschichten heißt Schnuddelbuddel baut ein Haus. Sie gehört ohne Frage zu meinen liebsten Geschichten Janoschs.

Schnuddelbuddel, trägt einen riesengroßen Hut mit einer gelben Kanarienvogelfeder, und sein Schnuddelpferdchen, hat eine tolle lange Mähne und kann auf zwei Beinen laufen, bauen gemeinsam ein Haus. Dafür suchen sie sich einen schönen Berg mit einer tollen Aussicht und zimmern drauflos.


Doch die beiden wollen nicht einfach irgendein Haus bauen. Ihr Haus soll einzigartig und unzerstörbar sein. Außerdem muss es Platz für all ihre liebsten Freizeitbeschäftigungen bieten. So setzen Schnuddel und sein Pferdchen ein Musikzimmer auf das Schnuddelzimmer, erbauen ein Balkonhaus mit Kaninchenstall, ein Ferienhaus mit Aussichtsturm und errichten ein Wolkenzimmerhaus und eine Hubschraubergarage in schwindelerregender Höhe. Alle anderen Zimmer aufzuzählen, dafür wäre hier kein Platz, so viele sind es!

alle Illustrationen aus Janoschs Schnuddelbuddel baut ein Haus, erschienen bei dtv Junior

Auf jeden Fall sieht es toll aus, dieses kunterbunte Schnuddelhaus! Und als Kind wünscht man sich wohl, man könnte auch einmal in einem solchen Haus wohnen. Wie würde dieses dann aussehen? Hätte es ein goldenes Gitarrenzimmer, einen Dschungelraum und einen Raketenstartplatz oder doch eher einen Kuschelsaal, eine Eierkuchenbäckerei und eine Sternenguckplattform? Janoschs Geschichte lädt wunderbar zum Herumfantasieren über das eigene Traumhaus ein…
Falls ihr das Büchlein auf dem Flohmarkt oder bei Freunden entdeckt, unbedingt kaufen oder zumindest einen Blick hinein werfen und an den wunderbaren Illustrationen im vertrauten Janosch-Stil erfreuen.

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