Samstag, 16. Juni 2012

Endlich Ferien und Max und Mia am Meer

 Zwei Tage Schule noch, dann heißt es für die Berliner Kinder: Ab in die Sommerferien! Was das bedeutet, muss ich euch wahrscheinlich gar nicht erklären. Ich tu's aber trotzdem! Weil es solchen Spaß macht...  Sommerferien - das ist die Zeit, auf die man als Kind das ganze Frühjahr über, ja eigentlich schon seit dem Ende der letzten großen Ferien, sehnlichst gewartet hat. Man hat Tage und Nächte gezählt, bis es endlich soweit war, bis man sein Zeugnis in die Hand gedrückt bekommen hat, die Lehrerin der Klasse schöne Ferien gewünscht und man mit diesem unvergleichbar-wunderbaren Gefühl von Freiheit die Schule verlassen hat. Sechs Wochen Sommerferien - das heißt endlich ausschlafen können, keine Hausaufgaben machen müssen, jeden Tag Freunde treffen, Fußball im Park spielen, ins Freibad fahren, lange aufbleiben, Eis essen und den Sommer in vollen Zügen genießen.
Für die meisten Großstadtkinder heißt es nun auch: die Koffer gepackt, ab in den Urlaub! Mit dem Flugzeug durch Zuckerwattewolken und Sonnenaufgänge in den Süden, dem Zug durch blühende Wiesen und sommerlich gelbe Felder, vorbei an kleinen Orten und durch größere Städte zu Oma und Opa oder mit dem Auto über die vollgestopfte Autobahn, über Landstraßen und durch Alleen bis hin zur Ost- oder Nordsee.

Alle Illustrationen von Gunilla Hansson aus Gleich sind wir am Meer, erschienen beim Ravensburger Verlag.

Auch für mich war in den großen Ferien das schönste Reiseziel immer das Meer. Schon damals gab es nichts schöneres, als die Tage damit zu verbringen, am Strand zu liegen, dem Rauschen des Meeres zu lauschen, die Zehen im kühlen Sand zu verbuddeln, haufenweise Comics und Bücher zu lesen und den erhitzten Körper in den flachen Wellen abzukühlen. Falls der Wind zu kalt wird, verkriecht man sich in den Strandkorb, beobachtet heimlich die anderen Urlauber in ihren Körben, ihre gebräunten Bäuche und ihre weißbehüteten Kleinkinder, die dick eingecremt durch den Sand krabbeln. Als Stärkung gibt es frische Pfirsiche und Butterkekse und zur Mittagszeit gehts zur Seebrücke, wo es die besten Fischbrötchen gibt.   

Es gab nur wenige Bücher, die mich als Kind das ganze Jahr über zumindest in Gedanken zurück an den Strand versetzen und meine Erinnerung an den Geruch der salzigen Seeluft und den Anblick des weiten, blauen Meeres wachrufen konnten. Eines davon war das von Gunilla Hansson illustrierte und verfasste Büchlein Gleich sind wir am Meer, erschienen beim Ravensburger Verlag. (Damals noch Ravensburger Buchverlag Otto Maier GmbH)

Max und Mia wollen mit ihrem Papa einen Tag am Strand verbringen. Sie wollen schwimmen, die Sonne, den Strand und das Meer genießen. Natürlich dürfen einige Sachen nicht fehlen: das Schwimmzeug, Badeball und Badeente, belegte Brote, Getränke, Obst und die kuscheligen Bademäntel - alles kommt mit! Am Meer ist es windig und kühl, obwohl die Sonne scheint. Nachdem Max und Papa schwimmen waren und Mia ein Schwimmbad für ihre Badeente gebaut hat, genießen die drei den mitgebrachten Proviant. 


Doch ganz so rund wie sie sich ihn vorgestellt 
haben, verläuft ihr Ausflug ans Meer nicht. Was noch passiert und wie Max und Mia den Tag noch retten  können... lest selbst. Die Geschichten von Max und Mia gibt es inzwischen im Kleinformat, zum Beispiel bei gokid


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