Sonntag, 1. Juli 2012

7 Tage ... Reiterferien


1 Einmal alle Kleider von Mama, allen Schmuck und alle Hüte tragen dürfen, einmal die Jungs im Fussball besiegen und einmal einem Pferd das Leben retten - von diesen Dingen träumen wohl die meisten Mädchen. Emma kann in ihren Sommerferien zumindest eines dieser Abenteuer erleben. Sie fährt nämlich zu ihrer Grossmutter aufs Land. Und hier ist ganz schön was los. Der alte Klipperbusch ist nämlich gestorben und sein Sohn möchte das alte Anwesen umfunktionieren. Für die Stute Mississippi gibts da keinen Platz mehr - Sie soll zum Schlachter! Ob Emma und ihre Freunde das Pferd retten können? Seht selbst: Hände weg von Mississippi!

2 Das ist zwar kein Pferd, aber ein sehr süsser Esel! Und der steht im Kinderbauernhof im Görlitzer Park. Für daheimgebliebene Pferde- und Tierliebhaber gibts in Berlin unzählige Möglichkeiten, dem Blöken von Schafen und Meckern von Ziegen zu lasuchen, Kaninchen mit Löwenzahn zu verwöhnen und zwischen Gänsen und Hühnern zu picknicken. Hier gibts eine Übersicht über alle Kinderbauernhöfe in Berlin. 
  
3 Auch kleine Kinder mögen Pferde. Nur sind die grossen Pferde für die kleinen Kinder zum Spielen meist noch zu ... äh ... gross eben. Sowas ist da viel besser geeignet. Ist doch auch hübsch, oder? Kann auch nicht beissen oder austreten. Gibts bei Siebenschön in Berlin.

4 Meistens sind Pferdebücher spannend oder traurig oder einfach nur schön. Das Buch Ein Pferd namens Milchmann ist vor allem eins: witzig! Urplötzlich tauchen in der Stadt herrenlose Pferde auf, eines von Ihnen ist Milchmann, das eines Morgens bei dem kleinen Hermann auf der Terasse steht. Anfangs weiss keiner, woher die Pferde kommen. Später meint man: Die Pferde müssen vor gemeinen Pferdefängern beschützt werden! Ein kleines Abenteur beginnt, das, soviel will verraten sein, genau so lustig aufhört, wie es angefangen hat ...    

5 Ach, der Franz. Was hat der nicht schon alles erlebt. Hat sich verliebt, sich auf der Kellertreppe ein Bein gebrochen, krank gespielt, Kaugumis geklaut (auch weil er verliebt war), Klavier gelernt (für den Josef), war im Ferienlager und bei seinen ulkigen Tanten - und jetzt? Jetzt will er auch noch reiten können. Und natürlich nur aus der Liebe zur Gabi. Hach ... Pferdegeschichten vom Franz.

6 Nichts tut der kleine Han Gan lieber als zeichnen – am allerliebsten Pferde, die so lebendig wie möglich aussehen sollen. Mit der Zeit wird er ein solch berühmter Maler, dass sogar der Kaiser auf ihn aufmerksam wird. Bald schon munkelt man erstaunliche Dinge über Han Gan. So heißt es, seine Pferde überträfen die Natur, sein Zauberpinsel erwecke sie gar zum Leben.

Han Gan und das Wunderpferd - ein wirklich wunderbares Bilderbuch. 

7 In dem kleinen Büchlein Wo das Glück wächst passiert, wovon die meisten Frauen nur träumen - es kommt ein Retter, hoch zu Ross und hilft Marie in ihrer Not. Dass das Pferd kein Schimmel ist und der Retter ein kleiner, pummeliger Junge, der Fritz heißt - das stört an dieser Stelle, und vor allem Marie, nicht! Die ist nämlich todunglücklich, weil sie mit ihren Eltern aufs Land gezogen ist. Die ruhige, spätsommerliche Idylle kann Marie nicht genießen. Ihr ist einfach nur langweilig. Bis eben Fritz kommt, ihr den Glücksbaum in ihrem eigenen Garten zeigt und mit ihr gemeinsam auf dem Rücken seines Pferdes die neue Umgebung erkundet.  

In der nächsten Woche ... gehts ans Meer!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen